Dr. Uwe Rechberger
Das Matthäusevangelium
Nach einer Einführung in Grundfragen der synoptischen Evangelien sollen im Seminar exemplarische Texte des Matthäusevangeliums ausgelegt und das theologische Profil des Evangeliums erfasst werden. Ein Schwerpunkt bildet die Bergpredigt Mt 5-7.
Freitag, 10.15-11.45 Uhr
Beginn: 27. April 2012
Seminarraum, Albrecht -Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Clemens Hägele
Was ist das Besondere an der Bibel?
An der Bibel entstehen viele Fragen: Ist die Bibel anzusehen wie jedes normale Buch? Von Menschen geschrieben - mit ihren menschlichen Grenzen? Aber wenn wir sagen, dass sie kein normales Buch ist, was ist dann das Besondere an ihr? Was unterscheidet sie von anderen Büchern der Weltliteratur? Was meinen wir, wenn wir sagen, sie sei „inspiriert" oder „Wort Gottes"?
Mit solchen Fragen werden wir uns im Gemeindeseminar im Sommersemester 2012 auseinandersetzen. Das Ziel ist es, dem Geheimnis der Heiligen Schrift näher zu kommen, und sie in ihrem Wesen tiefer verstehen und lieben zu lernen.
Die Veranstaltung ist bewusst für die Gemeinde geöffnet und konzipiert. Das bedeutet, dass lediglich Interesse am Thema vorausgesetzt wird, aber keine theologische Vorbildung.
Die Vorlesung ist für Hörer aller Fakultäten und interessierte Gemeindeglieder offen.
Dienstag, 20.15-21.45 Uhr
Beginn: 17. April 2012
Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Nicole Mutschler
„Praxisfeld Schule" - Die Bibel verstehen
Konzeption einer Unterrichtseinheit für die Klassenstufe 10 des Gymnasiums
Das Seminar musste aus Krankheitsgründen im WiSe 2011/ 12 ausfallen und wird deshalb erneut angeboten.
„Die Bibel ist das Ursprungsdokument des christlichen Glaubens. Unsere Kultur und Werte sind durch die biblische Überlieferung geprägt. Die Bibel will uns Antworten auf Lebensfragen geben."
So würden viele ReligionslehrerInnen die Frage nach der Bedeutung der Bibel beantworten. „Keine Ahnung, langweilig, hat nichts mit mir zu tun!" wäre wohl die Antwort vieler Jugendlicher.
So stehen Religionslehrerinnen und Religionslehrer vor der herausfordernden Aufgabe, die Geschichte und Geschichten der Bibel sach- und schülergerecht zu vermitteln und dabei die biblische Botschaft mit den Grundfragen heutiger Jugendlicher zu verbinden.
Nach Auseinandersetzung mit bibeldidaktischen Modellen, Methoden der Unterrichtsgestaltung und Sichtung von Unterrichtsmaterialien werden wir in diesem Seminar einen Versuch zu einem solchen Brückenschlag wagen. Wir werden gemeinsam eine Unterrichtseinheit „Bibel" für die Klassenstufe 10 des Gymnasiums konzipieren, in der sowohl historisch-kritische Fragen zur Entstehungsgeschichte als auch persönliche Zugänge zur Bibel als „Lebensbuch" Raum finden.
Das Seminar richtet sich an Studierende des Lehramts und des Pfarramts, die sich schon im Studium mit den praktischen Aspekten des Religionsunterrichts auseinander setzen und sich darin üben wollen, eine komplette Unterrichtseinheit zu gestalten.
Mittwoch, 14.15-15.45 Uhr
Beginn: 18. April 2012
Seminarraum 4/5, Albrecht-Bengel-Haus
Dr. Rolf Sons
Evangelisation: Theologische, kybernetische und homiletische Perspektiven
Was ist der weltweiten Kirche eine Selbstverständlichkeit ist, rückt auch in unseren Landen mehr und mehr in den Blickpunkt: Evangelisation und Gemeinde, Evangelisation und Theologie gehören zusammen.
Diesen Zusammenhängen auf dem Hintergrund der Geschichte der Evangelisation nachzuspüren und sie angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen in den Blick zu nehmen, sind die Ziele des Seminars. Wir werden uns daher mit verschiedenen inspirierenden Modellen der Evangelisation beschäftigen. Wir gehen der Frage nach, wie der evangelistische Auftrag heute innerhalb der Kirche und Gemeinde gelebt werden kann. Außerdem werden wir die Profile der evangelistischen Verkündigung untersuchen.
Montag, 19.30-21.00 Uhr
Beginn: 16. April 2012
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Paul Murdoch
Kultur und Evangelium
Das Seminar behandelt die Wechselwirkung zwischen Kultur und Evangelium. Wie prägt die jeweilige Kultur das Verständnis von Evangelium und wie prägt das Evangelium jeweils die Kultur?
Alle, die selbstkritisch ihr Verständnis von Evangelium und ihre Prägung durch ihre eigene Kultur unter die Lupe nehmen wollen, sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.
Donnerstag, 20.15-21.45 Uhr
Beginn: 19. April 2012
Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Seminar:
Alttestamentliche Prophetie
Kommentar
Ziel des Seminars ist es, anhand von Texten des Alten Testaments und ausgewählter Sekundärliteratur einen Überblick über die atl. prophetischen Bücher sowie die Grundthemen klassischer, exilischer und nachexilischer Prophetie zu erlangen (Vorschrift- und Schriftprophetie; Heils- und Unheilsverkündigung; Kult- und Sozialkritik; wahre und falsche Prophetie; Messias/Messianismus u.a.). Am Beispiel einzelner „Spitzentexte" soll - nicht nur zur Examensvorbereitung - auch die Exegese prophetischer Texte eingeübt werden.
Termin: Freitags, 10.15-11.45 Uhr
Beginn: 14. Okt. 2011
Ort: Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus(Neubau)
Uwe Rechberger
Seminar:
Die Bedeutung des Todes Jesu Christi am Kreuz
Kommentar
In dieser Veranstaltung werden maßgebliche Deutungen des Todes Jesu Christi aus der Theologiegeschichte dargestellt und kritisch gewürdigt.
Die Form dieser Veranstaltung ist folgendermaßen gedacht: Jede Doppelstunde besteht aus ca. 60 Minuten Referat des Dozenten und, vorab, aus 30 Minuten Diskussion des Entwurfes der jeweils vorangegangenen Doppelstunde durch die Studierenden. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin erklärt sich bereit, mindestens einmal eine Pro- oder eine Kontraposition zu einem Entwurf auszuarbeiten und im Seminar zu verteidigen.
Vorausgesetzt wird die Lektüre der angegebenen Texte.
Termin: Montags, 16.15-17.45 Uhr
Beginn: 17. Okt. 2011
Ort: Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Clemens Hägele
Seminar:
„Praxisfeld Schule" - Die Bibel verstehen.
Konzeption einer Unterrichtseinheit für die Klassenstufe 10 des Gymnasiums
Kommentar
„Die Bibel ist das Ursprungsdokument des christlichen Glaubens. Unsere Kultur und Werte sind durch die biblische Überlieferung geprägt. Die Bibel will uns Antworten auf Lebensfragen geben." So würden viele ReligionslehrerInnen die Frage nach der Bedeutung der Bibel beantworten. „Keine Ahnung, langweilig, hat nichts mit mir zu tun!" wäre wohl die Antwort vieler Jugendlicher.
So stehen ReligionlehrerInnen vor der herausfordernden Aufgabe, die Geschichte und Geschichten der Bibel sach- und schülergerecht zu vermitteln und dabei die biblische Botschaft mit den Grundfragen heutiger Jugendlicher zu verbinden.
Nach Auseinandersetzung mit bibeldidaktischen Modellen, Methoden der Unterrichtsgestaltung und Sichtung von Unterrichtsmaterialien werden wir in diesem Seminar einen Versuch zu einem solchen Brückenschlag wagen. Wir werden gemeinsam eine Unterrichtseinheit „Bibel" für die Klassenstufe 10 des Gymnasiums konzipieren, in der sowohl historisch-kritische Fragen zur Entstehungsgeschichte als auch persönliche Zugänge zur Bibel als „Lebensbuch" Raum finden.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Studierende des Lehramts und des Pfarramts, die sich schon im Studium mit den praktischen Aspekten des Religionsunterrichts auseinander setzen und sich darin üben wollen, eine komplette Unterrichtseinheit zu gestalten.
Termin: Mittwochs, 14.15-15.45 Uhr
Beginn: 12. Okt.2011
Ort: Seminarraum 4/5, Albrecht-Bengel-Haus
Nicole Mutschler
Homiletisches Seminar
Kommentar
Die Predigt zählt nicht nur zu den schönsten, sondern
auch zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Beruf eines Pfarrers bzw.
einer Pfarrerin. Neben grundsätzlichen Fragen im Bereich der Homilektik
und der Gottesdienstgestaltung werden wir im Seminar die verschiedenen
Schritte der Predigterarbeitung kennen lernen und einüben. Jeder
Teilnehmer und jede Teilnehmerin wird im Laufe des Seminars eine Predigt
anfertigen und diese im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes halten.
Termin: Donnerstags, 16.15-17.45 Uhr
Beginn: 13. Okt. 2011
Ort: Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Rolf Sons
Seminar für Gemeinde und Hörer aller Fakultäten
Zwischen Fleischwerdung und Erhöhung
Die Botschaft des Johannesevangeliums in geographischer und chronologischer Verortung
In der deutschen theologischen Wissenschaft herrscht gegenwärtig der Konsens, dass das Johannesevangelium ein „theologisches Werk" sei und nicht versuche, ein realistisches Bild vom Leben und Wirken des irdischen Jesus zu zeichnen. Demgegenüber steht die Tatsache, dass kein Evangelium so viele Orts-, Zeit-, und Personenangaben macht wie das Johannes Evangelium. Was ist das Selbstverständnis des Johannesevangeliums?
Termin: Dienstags, 20.15-21.45 Uhr
Beginn: 11. Okt. 2011
Ort: Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Paul Murdoch
Einführung in biblische Exegese und Hermeneutik
Im Seminar werden grundsätzliche Fragen der exegetischen Fächer AT und NT, der Methodik (verschiedene Ansätze) und der Hermeneutik besprochen.
Außerdem geht es um eine kurze Einführung in die allgemeinen Regeln wissenschaftlichen Arbeitens.
Studienanfänger der Theologie
Termin: Dienstags, 17.00-18.30 Uhr
Beginn: 11. Okt. 2011
Ort: Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Clemens Hägele; Uwe Rechberger; Dr. Paul Murdoch